Seismic hazard is the probability that a certain ground acceleration will be reached or exceeded at a specific location within a specified period of time. The earthquake hazard map shows the maximum horizontal ground acceleration (Peak Ground Acceleration - PGA), which will be exceeded with a probability of 10% in 50 years. This means that a building constructed in an earthquake-proof manner is designed for a shock that can be expected on average once every 475 years. The design value Sα corresponds to the plateau of the elastic response spectrum with 5% damping.<\/font><\/p>
<\/p>
The reassessment of the earthquake hazard was carried out according to the current state of knowledge and by applying new calculation standards. The map is based primarily on the Austrian earthquake catalog, which has been continuously expanded and updated by the Seismological Service for more than a hundred years. The current results of historical earthquake research, which are mainly based on the analysis of contemporary historical sources, were also taken into account. The measurement data from the last 25 years with a highly condensed seismic measurement network also enable a more precise characterization (localization, magnitude, earthquake mechanism) of recent seismicity.
<\/font><\/p>Why does the earthquake hazard of some regions differ in the new hazard map from the currently valid map according to ÖNORM?
<\/font><\/p><\/p>
- an expanded and adapted earthquake catalog<\/font><\/li>
- 25 years of additional measurement data<\/font><\/li>
- consideration of tectonic fault zones<\/font><\/li>
- a locally adapted, distance-dependent amplitude reduction model for the propagation of seismic waves<\/font><\/li>
- redetermination of magnitudes<\/font><\/li>
- new calculation standards that are based on regional seismic activity and are less dependent on individual earthquakes<\/font><\/li><\/ul>
<\/p>
The new earthquake hazard map provides a basis for the ÖNORM standardization committees. Until then, the current version of ÖNORM EN 1998\u20111 remains fully valid.<\/font><\/p>Literature:<\/font><\/b>
Weginger S., Jia Y., Papi-Isaba M., Lenhardt W., Hausmann H. 2019. Entwicklung einer regionalen Erdbebengefährdungskarte für Österreich, 16. D-A-CH Tagung Erdbebeningenieurwesen & Baudynamik (D-A-CH 2019). 26. - 27. September 2019. Universität Innsbruck.<\/font>
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<\/span><\/div>Beschreibung<\/span><\/div>Unter Erdbebengefährdung versteht man die Wahrscheinlichkeit, mit der an einem bestimmten Standort eine gewisse Bodenbeschleunigung innerhalb eines festgelegten Zeitraums erreicht oder überschritten wird. Die Erdbebengefährdungskarte stellt die maximale horizontale Bodenbeschleunigung (Peak Ground Acceleration \u2013 PGA) dar, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 % in 50 Jahren überschritten wird. Das bedeutet, dass ein Gebäude, das erbebengerecht errichtet wurde, für eine Erschütterung ausgelegt ist, die im Durchschnitt einmal innerhalb von 475 Jahren zu erwarten ist. Der Bemessungswert Sα entspricht dem Plateau des elastischen Antwortspektrums mit 5 % Dämpfung.<\/font><\/span><\/p>Die Neubewertung der Erdbebengefährdung erfolgte nach dem aktuellen Wissensstand und durch die Anwendung neuer Berechnungsstandards. Die Karte stützt sich hauptsächlich auf den österreichischen Erdbebenkatalog, der seit mehr als hundert Jahren vom Erdbebendienst kontinuierlich erweitert und aktualisiert wird. So wurden auch die laufenden Ergebnisse der historischen Erdbebenforschung berücksichtigt, die vorwiegend auf der Analyse zeitgenössischer historischer Quellen beruhen. Die Messdaten aus den letzten 25 Jahren mit einem stark verdichteten seismischen Messnetz ermöglichen zusätzlich eine genauere Charakterisierung (Lokalisierung, Magnitude, Bebenmechanismus) der rezenten Seismizität.<\/font><\/span><\/p>Warum unterscheidet sich die Erdbebengefährdung mancher Regionen in der neuen Gefährdungskarte von der derzeit gültigen Karte gemäß ÖNORM?<\/font><\/span><\/p>ein erweiterter und angepasster Erdbebenkatalog<\/font><\/span><\/p><\/li>25 Jahre zusätzliche Messdaten<\/font><\/span><\/p><\/li>Berücksichtigung der tektonischen Störungszonen<\/font><\/span><\/p><\/li>ein lokal angepasstes, distanzabhängiges Amplitudenabnahmemodell für die Ausbreitung der seismischen Wellen<\/font><\/span><\/p><\/li>Neubestimmung der Magnituden<\/font><\/span><\/p><\/li>neue Berechnungsstandards, die auf regionaler seismischer Aktivität beruhen und weniger stark von einzelnen Erdbeben abhängig sind<\/font><\/span><\/p><\/li><\/ul>Die neue Erdbebengefährdungskarte stellt eine Grundlage für die Normungsgremien der ÖNORM dar. Bis dahin ist die aktuelle Version der ÖNORM EN 1998\u20111 weiterhin voll gültig.<\/font><\/span><\/p>\nLiteratur: <\/font><\/b>
Weginger S., Jia Y., Papi-Isaba\nM., Lenhardt W., Hausmann H. 2019. Entwicklung einer regionalen\nErdbebengefährdungskarte für Österreich, 16. D-A-CH Tagung\nErdbebeningenieurwesen & Baudynamik (D-A-CH 2019). 26. - 27. September\n2019. Universität Innsbruck.<\/font><\/p>Adressen der Services<\/b><\/div>REST: https://gis.geosphere.at/maps/rest/services/geophysik/bodenbeschleunigung_max/MapServer<\/div>
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